Was ist eigentlich Kojencharter?

Viele Menschen träumen davon, im Urlaub einmal so richtig die Seele baumeln zu lassen, unter weißen Segeln dahin zu schweben und den Blick einfach nur über das tiefblaue Wasser schweifen zu lassen, vielleicht abends mit einem Drink in der Hand an Deck zu sitzen und den Sonnenuntergang zu bewundern. Oft fehlt jedoch einfach die Gelegenheit dazu.

Eine ideale Möglichkeit für einen Segelneuling, einmal in die Segelwelt hineinzuschnuppern, ist deshalb ein Kojencharter-Urlaub. Dabei lassen sich wunderbar erste Eindrücke sammeln, auch ohne Vorkenntnisse mitzubringen. Im Gegensatz zum „normalen“ chartern bucht man dabei kein ganzes Schiff, wo man seinen Skipper selbst stellen muss, sondern einfach eine Koje – sprich: ein Bett – auf einem Segelschiff (oder auch Motorboot), das mit einem Skipper oder einer festen Mannschaft unterwegs ist. Helfende Hände unter Anleitung werden dabei normalerweise gern gesehen, sind aber keine Bedingung.

Der Reiz liegt nicht zuletzt auch darin, gleich gesinnte, nette Menschen kennen zu lernen und mit ihnen das Erlebte zu teilen. Voraussetzung ist lediglich die Bereitschaft zu ein bisschen Toleranz, da die Platzverhältnisse naturgemäß etwas eingeschränkt sind. Erfahrungsgemäß funktioniert das Zusammenleben fremder Menschen auf einem Schiff aber recht gut, zumal es bei einem Urlaubstörn auch regelmäßig die Möglichkeit zu Landgängen gibt. Tagelange ununterbrochene Aufenthalte auf See sollten im Normalfall so genannten „Überführungstörns“ vorbehalten bleiben.

  • Kapelle in Lindos/Rhodos

    Kapelle in den Gassen von Lindos auf Rhodos

  • Segelschiff vor Anker in Griechenland

    Idyllischer Ankerplatz für unser Segelschiff

  • Bergdorf in Griechenland

    Bergdorf im Dodekanes

  • Dorfplatz in Griechenland

    Dorfplatz in Griechenland

  • Segelschiff von oben

    Blick vom 21m hohen Mast auf das Deck

  • Antike Ruinen in Griechenland

    Auch Kultur gibt's beim Kojencharter

Warum Mitsegeln?

Sie wissen schon, was es mit dem Segeln auf sich hat? Sie haben vielleicht auch schon mal einen Segelkurs gemacht und die Prüfung abgelegt? Aber so ganz sicher sind Sie sich in der praktischen Umsetzung der ganzen Theorie doch noch nicht? Dann ist Mitsegeln für Sie genau das richtige. Sammeln Sie Erfahrung im Umgang mit einem Segelschiff unter Anleitung eines erfahrenen Skippers, der Ihnen sicher auch gerne seine kleinen Tricks verrät, wenn Sie Interesse daran zeigen. So lernen Sie fast nebenbei vieles, was Ihnen später helfen kann, wenn Sie einmal selbst mit einem gecharterten oder vielleicht sogar Ihrem eigenen Schiff unterwegs sind. Auch wenn Sie noch ein paar Meilen für den nächsten Segelschein brauchen, ist ein Mitsegeltörn das Mittel der Wahl.

Aber ein Mitsegeltörn ist nicht nur etwas für Leute, die schon Vorkenntnisse haben. Spannend wird es, wenn Neulinge und alte Hasen zusammen unterwegs sind. Jeder lernt von jedem. Und helfende Hände werden an Bord immer gebraucht, z. B. zum Segel setzen und bergen, Leinen klarieren und aufschießen, Beiboot stauen oder in der Pantry – der Bordküche. Auch wenn es beim Segeln wie in jedem anderen Fachgebiet für fast alles eigene Begriffe gibt – das Kauderwelsch ist schnell ausgedeutscht. Und Segeln ist kein Hexenwerk, sondern folgt einfachen physikalischen Grundsätzen, die jeder verstehen kann.

Haben Sie Lust aufs Mitsegeln bekommen?

Dann schauen Sie doch gleich mal bei unserem Törnplan vorbei.