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Die Wirkung von Sonnenlicht: Sonnenlicht wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf unseren Körper aus,
es kommt nur auf die
richtige Dosierung an. Es unterstützt unser Immunsystem und kurbelt die Ausschüttung von Glückshormonen an. Die UVB-Strahlen regen im Körper die Produktion von Vitamin D an. Dabei dringen die natürlichen
Sonnenstrahlen durch die Haut und aktivieren die Arbeit von Leber und Niere. Beide Organe setzen dadurch vermehrt Vitamin D frei. Auch, dass Sonnenlicht unsere Knochen stabilisiert und vor Osteoporose schützt, ist
schon lange bekannt. Dass die UVB-Strahlen aber offenbar auch vor Krebs schützen können, haben Forscher in San Diego erst vor kurzem entdeckt. Sie stellten fest, dass 18 verschiedene Krebsarten in sonnenarmen
Gegenden deutlich häufiger auftreten, als in sonnenreichen Gebieten. Folgende Krebserkrankungen hängen demnach mit Vitamin D-Mangel zusammen: Brust-, Lungen-, Prostata-, Gebärmutter- und Darmkrebs. Aber
auch Bluthochdruck wird heute bereits mit UVB-Strahlen behandelt. Die Werte sinken bei Patienten, die 3x/Woche künstlicher UVB-Bestrahlung ausgesetzt werden, erheblich. Ein Besuch im Solarium als Ersatz nützt
allerdings wenig: Dort kommen hauptsächlich UVA-Strahlen zum Einsatz, die dafür keine Rolle spielen. Doch Vorsicht ist geboten vor Sonnenbrand, der ja bekanntlich Hautkrebs auslösen kann!
Wie immer und überall gilt auch hier: allzuviel ist ungesund - daher unser Tipp: Halten Sie sich während der ersten Tage zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr möglichst nur im Schatten auf und verwenden sie einen
Sonnenschutz mit niedrigerem Lichtschutzfaktor, bis sich Ihre Haut an die ungewohnten Lichtverhältnisse gewöhnt hat. Sollte dies - z. B. wegen eines Ausfluges - nicht möglich sein, sollten Sie je nach Hauttyp in den ersten Tagen eine Sonnencreme mit hohem
Sonnenschutzfaktor (LSF 20-40) verwenden. Wenn sich die Haut nach ein paar Tagen bereits etwas gebräunt hat, können Sie nach und nach auf einen geringeren Lichtschutzfaktor wechseln.
Morgens und am späteren Nachmittag ist die Gefahr eines Sonnenbrandes durch die schräg einfallenden Sonnenstrahlen wesentlich geringer. So vermeiden Sie auch einen Fehler, der immer wieder passiert: Am Anfang
cremt man sich noch konsequent täglich mit möglichst hohem LSF oder Sunblocker ein und wird dadurch auch nicht braun. Dafür wird man nach und nach mit zunehmender Entspannung und Urlaubsfeeling immer
nachlässiger und vergisst das lässtige Eincremen schon mal - und dann reichen 5 Minuten in der Sonne für einen Sonnenbrand aus. So kommt das böse Erwachen eben nur ein paar Tage verzögert ...
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Frankreich, Spanien und Kroatien. Letzte Aktualisierung am: 23.04.2012
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